Ausblick von der Giebelseite der Hochkopfhütte (Foto: HK)
Wandern auf königlichen Spuren
Zur Hochkopfhütte
Bergwaldwanderung; technisch leicht; mittlere Kondition
2:15h
5,1km
490m
3m

Start und Ziel
- Start: Altlach (OT Jachenau) Wanderparkplatz
- Ziel: Hochkopfhütte

Etappen
- Altlach: Bräu-Hof (805 m)
- Hochkopfhütte (1299 m)

Interessantes am Weg
- ehem. königliches Forsthaus Altlach
- Richard-Wagner-Gedenkstein
- ehem. königliches Jagdhaus am Hochkopf

Einkehrmöglichkeiten
- keine; die Hütte ist nicht bewirtschaftet
- Biergartl mit Kiosk in Altlach

Wegbeschreibung - "Zur Hochkopfhütte"
- Am Südufer des Walchensees biegt man bei Einsiedl in die Mautstraße Richtung Jachenau. Nach gut 3 km erreicht man den Weiler Altlach (805 m). Der Bräu-Hof („Haus Kiefersauer“) ist das einzige große Haus linker Hand am Walchenseeufer. In der Nähe gibt es Wanderparkplätze.
- Die Tour beginnt etwa 100m vor dem Bräu-Hof, wo ein Forstweg in den Wald führt. Dort steht der Gedenkstein zur Erinnerung an den Aufenthalt Richard Wagners auf dem Hochkopf.
- Man folgt dem Forstweg, von dem bald ein Pfad nach links abzweigt: der alte Reitweg, der einst für die Bergfahrten Ludwigs II. ausgebaut wurde. Entlang des Zachengraben-Baches mit Gumpen, Kaskaden und Wasserfällen geht es durch einsamen Gebirgswald bergan.
- Nach etwa 1,5 Stunden mündet der Pfad auf eine Forststraße. Man folgt ihr nach links, bis ein beschilderter Pfad in etwa 30 Minuten zur Hochkopfhütte (1299 m) hinauf führt.
Weiterführende Links

Königliches Jagdhaus am Altlacher Hochkopf
Um 1850 ließ König Max II. (reg. 1848-1864) das Pirschhaus für Hofjagden errichten. Sein Sohn Ludwig II. (reg. 1864-1886) verbrachte alljährlich im Mai ein paar Tage am Hochkopf. Ein berühmter Gast beehrte die schlichte Hochkopfhütte: Richard Wagner komponierte hier im Sommer 1865 an seiner Opfer „Siegfried“. Daran erinnert der Gedenkstein in Altlach. Nahebei steht der stattliche Bräu-Hof, der König Ludwig als „Talstation“ diente. Hier übernachete oder pausierte er, bevor er die Bergfahrt zum Hochkopf antrat. Er unterhielt sich gern mit dem kgl. Revierförster Anton Bräu. Im Forsthaus wurde der Geschäftseinlauf entgegen genommen und weitergeleitet, wenn der König am Hochkopf war.



