Isarwinkel-Karwendel
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Soiernhaus
Unweit der Grenze zu Tirol im Vorkarwendel liegt die Gebirgswelt der Soierngruppe, die Ludwig II. besonders liebte. Schroffe Gipfel, darunter die Soiernspitze (2050 m), reihen sich um den Soiernkessel mit seinen smaragdgrünen Seen (1552 m). Die Bergresidenz war berühmt für den Pavillon auf der Schöttelkarspitze und für nächtliche Feuerwerke, die der König im Drachenboot vom Soiernsee aus auf sich wirken ließ.
Schöttelkarspitze
Weitverbreitet ist die Tatsache, dass König Ludwig II. die Berge, sowie die Einsamkeit in den Bergen, liebte. Weniger bekannt hingegen sind die vielen Gebirgsketten, die der König zwar mehrmals besuchte, auf denen er jedoch kein Schloss, wie beispielsweise auf dem Schachen, errichten ließ. Ein Beispiel dafür wäre die 2050 Meter hohe Schöttelkarspitze im Vorkarwendel, bei Krün. Um dort den Einklang mit der ruhigen Natur zu finden, wurde eigens für den Märchenkönig ein kleiner Pavillon direkt auf dem Berggipfel erbaut.
Mittenwald
Kurz vor der Grenze zu Österreich, im Süden Bayerns, liegt der idyllische Geigenbauort Mittenwald. König Ludwig II. war einmal Gast der Marktgemeinde, woraufhin die Mittenwalder „ihrem“ König ewige Treue schworen.
Ludwig Thoma
Wenn Ludwig II. sein Königshaus in der Riß besuchte, wohnte er neben dem Forsthaus der Familie Thoma. Vater Max Thoma war hier Oberförster. Mit seiner Frau Katharina führte er den Gasthof Post unterhalb des Forstanwesens an der Isar. Förstersohn Ludwig Thoma verlebte hier seine Kinderjahre (1867–1873). In seinen „Erinnerungen“ (1919) erzählt der Schriftsteller von seiner Kindheit in der Riß und wie es war, wenn der König dort war…
Vorderriss
Wildromantisch: Das Königshaus in der Riß Am Nordrand des Karwendelgebirges im oberen Isarwinkel liegt der kleine Weiler Vorderriß. Das einstige Königshaus Ludwigs II. steht auf der Anhöhe über dem Zusammenfluss von Rißbach und Isar – direkt neben dem Forsthaus, wo Schriftsteller Ludwig…




