König Ludwig II.

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KW Hochkopf-Gipfelrunde

Für Spurensucher: Der ehemalige Panorama-Rundweg Ludwigs II. um den Hochkopfgipfel ist teilweise zugewachsen. Einst war er breit genug, um als Teststrecke für den zweirädrigen Bergwagen zu dienen, mit dem der König nach 1870 zu seinen Bergresidenzen gelangte…

Ludwigs Alpenliebe

Schrifsteller Georg Hirth schrieb über Ludwig II.: „Eine so ideale, planmäßige und geniale Steigerung der Alpenliebe hat vor ihm kein Sterblicher, geschweige denn ein Herrschender vollbracht.“ Der König besaß Schlösser, doch am liebsten war er in seinen Berghütten – wie Selbstzeugnisse belegen…

Ludwigfeuer Oberammergau

Alljährlich am 24. August veranstaltet die Gemeinde Oberammergau ihr traditionelles „Ludwigfeuer“. Die „Feuerer“ legen sich ins Zeug: Zu Ehren des Königs errichten sie riesige Bilder aus Feuer und Flammen: Krone, Kreuz und Ludwig-Initialen zeugen von der Verbundenheit des Ortes mit Ludwig II., die auf Gegenseitigkeit beruhte…

Ludwigs Kindheit

Ludwig wird 1845 in Nymphenburg geboren. Er verlebt er eine weitgehend unbeschwerte Kindheit unter der Obhut seiner Erzieherin Sybille Meilhaus. Er liebt Bilderbücher, Bauklötze und Ritterspiele, hat tolle Spielsachen, Spielgefährten und ein eigenes Pony. Mit den Eltern ist Ludwig oft im Gebirge. Früh zeigen sich typische Wesenszüge: Er ist kreativ, fantasievoll, lausbübisch – und hat ein gutes Herz. Ein ganz normaler Bub.

Ludwig II. auf der Roseninsel

Ludwig II. nutzte die Roseninsel als Rückzugsort. Er setzte mit dem Raddampferboot „Tristan“ über, um im Schatten der Bäume zu lesen oder im Rosengarten zu speisen. Hier traf er Kaiserin „Sisi“ oder Sophie, seine unglückliche Verlobte. Für die Zarin von Russland veranstaltete der König ein spektakuläres Seefest…

Ludwig Thoma

Wenn Ludwig II. sein Königshaus in der Riß besuchte, wohnte er neben dem Forsthaus der Familie Thoma. Vater Max Thoma war hier Oberförster. Mit seiner Frau Katharina führte er den Gasthof Post unterhalb des Forstanwesens an der Isar. Förstersohn Ludwig Thoma verlebte hier seine Kinderjahre (1867–1873). In seinen „Erinnerungen“ (1919) erzählt der Schriftsteller von seiner Kindheit in der Riß und wie es war, wenn der König dort war…

Bergresidenzen

Zwölf Bergresidenzen im Gebirge zwischen Lech und Isar suchte König Ludwig II. regelmäßig auf. Es waren bescheidene Berghütten, deren Abgeschiedenheit er liebte. Er begeisterte sich für die Schönheit der Alpen und fand die ersehnte Ruhe. Wie verbrachte er die Zeit in den abgeschiedenen Berghütten? Warum entzog er sich dem Hof in München und den Repräsentationsaufgaben als Monarch?

Bergfahrten Ludwigs II.

Die Gebirgsaufenthalte Ludwigs II. folgten ab 1875 einem festen Programm, das alljährlich durchgeführt wurde. Dadurch stand der König für Regierungsgeschäfte jederzeit zur Verfügung. Den Sitz des Kabinettssekretariats ließ er – in gebührendem Abstand – mitwandern…