Aussicht vom Platz der einstigen „Windhütte“ am Aspenstein (Foto: HK)
Spaziergang zum Königsblick in Kochel
Aspenstein-Runde
Rundweg
0:35h
1,7km
61m
61m

Start und Ziel
- Parkplatz Schiffsanlegestelle Kochel am See (Badstraße)

Etappen
- Seeufer-Promenade
- Platz der einstigen „Windhütte“
- Aspenstein-Schlösschen
- Seeufer-Promenade

Interessantes am Weg
- historischer „Ibachweg“
- königliche Aussicht
- ehem. Dessauer-Schlösschen
- Blick auf ehem. Kuranstalt Bad Kochel

Einkehrmöglichkeiten
- Kiosk am See (Tretboote, SUP-Verleih)
- Kochler Stuben (Mittenwalder Str. 14)

Wegbeschreibung - "Aspenstein-Runde"
- Vom Parkplatz am Ende der Badstraße gehen wir Richtung Schiffsanlegestelle, halten uns aber vorher rechts und nehmen den Fußweg („Ibachweg“) hinauf zum Aspenstein.
- Oben wird der Weg zum Pfad und führt direkt zum Platz der einstigen „Windhütte“. Dort wo man die beste Aussicht auf Kochelsee und Herzogstand hat, steht unter alten Bäumen eine Sitzbank.
- Weiter zum Aspenstein-Schlösschen (Georg-von Vollmar Akademie) führt der Pfad unter Bäumen zunächst leicht bergab, dann hinauf zum Schloss.
- Durch den Innenhof gelangen wir – vorbei am Parkplatz der Akademie – zum alten Einfahrtstor des Schlossgeländes. Hier zweigt scharf rechts – etwas versteckt – wieder der Ibachweg ab.
- Er führt als schmaler Pfad an der Berglehne entlang wieder Richtung See. Von hier oben erhaschen wir zwischen Bäumen und Büschen Blicke hinunter auf Kurpark und ehemalige Kuranstalt „Bad Kochel“, heute St. Annaheim.
- Am Ende der Berglehne sehen wir schon unseren Parkplatz an der Seepromenade.
Weiterführende Links

Lieblingsplatz der bayerischen Könige in Kochel
König Max II. (reg. 1848-1864) nannte den Standort der „Windhütte“ am Aspenstein den „schönsten Platz seines Königsreichs“. Er besuchte öfter das Kurhotel Bad Kochel, wo 1846 eine Heilquelle entdeckt worden war. Das Schlösschen auf dem Aspenstein gehörte der Familie von Dessauer, die am Fuße des Aspensteins eine noble Kuranstalt etablierte. Dabei wurden Kurpark und „Ibachweg“ angelegt. Hier gingen im 19. Jahrhundert Fürsten, Kunstmaler und Schriftsteller spazieren – auf Besuch in „Bad Kochel“. König Ludwig II. (reg. 1864-1886) hatte im Kurhotel zwei Zimmer mit Blick auf den See. Auf dem Weg zum Herzogstand legte er hier Pause ein.
Die Windhütte existiert nicht mehr, und die hochgewachsenen Bäume nehmen ein wenig von der einstigen Aussicht, die historische Ansichtskarten zeigen. Aber der Platz, wo der Pavillon stand, ist leicht zu finden. Auf einer Sitzbank kann man den idyllischen Ort auf sich wirken lassen.



