Ammergebirge
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KW Ettaler Kienbergweg
Über den Ettaler Kienbergweg lief Jahrhunderte lang der Fernhandel zwischen Venedig und Augsburg. Auf historischem Lehrpfad mit Infotafeln geht es entlang der alten Trassen der einstigen Rottstraße, die so steil und gefährlich war, dass man 20 Pferde vorspannen musste und die Fuhrleute fürchterlich fluchten…
Hundinghütte
Im Ammerwald stand einst die Hundinghütte Ludwigs II. Das Blockhaus entsprach einer Szene aus Wagners „Walküre“. Der König kam von Linderhof, um lesend auf Bärenfellen zu liegen, Steckerlfisch zu essen und Met zu trinken. Nach Ludwigs Tod wurde die Hütte zum Touristenmagnet. Das ärgerte einen Forstmeister aus Oberammergau…
KW Zur alten Hundinghütte
Am Weg zum Standort der alten Hundinghütte im Ammerwald quert man den Neualmbach und die Tiroler Grenze. Die Hütte lag wieder auf bayerischem Boden. Der abgelegene Ort birgt die Überreste der legendären Blockhütte Ludwigs II. und des künstlichen Sees, der einst angelegt wurde. Noch nach 80 Jahren sind Spuren zu finden…
KW Geiselstein-Runde
Eine Tour duchs königliche Gamsrevier mit vielen Highlights: Von der Wankerfleckwiese über den Geiselsteinsattel ins Gumpenkar, wo man Gemsen begegnen kann. Ludwig II. erklomm die umliegenden Gipfel. Über den Kenzensattel durch die „Gasse“ erreicht man die Kenzenhütte, wo man den Kenzenwasserfall bestaunen kann…
Königshaus Kenzen
Im Herzen des Ammergebirges lag das Königshaus Kenzen. Max II. hatte hier einen Jagdstützpunkt. Im Gumpenkar ging’s zur Gamsjagd. Auch Ludwig II. kam alljährlich. Er verweilte gerne beim Kenzenwasserfall, wo Maschinisten des Münchner Hoftheaters einen aufwendigen Feuer- und Wasserzauber für ihn inszenierten…
Ludwigfeuer Oberammergau
Alljährlich am 24. August veranstaltet die Gemeinde Oberammergau ihr traditionelles „Ludwigfeuer“. Die „Feuerer“ legen sich ins Zeug: Zu Ehren des Königs errichten sie riesige Bilder aus Feuer und Flammen: Krone, Kreuz und Ludwig-Initialen zeugen von der Verbundenheit des Ortes mit Ludwig II., die auf Gegenseitigkeit beruhte…
Venusgrotte
Eine unterirdische Tropfsteinhöhle nie dagewesener Größe ließ Ludwig II. bei Schloss Linderhof bauen. Hier konnte er sich mit Hilfe modernster Technik in Traumwelten versetzen. Bayern verdankt dem Wunsch Ludwigs II. nach perfekter Illusion sein erstes Elektrizitätswerk – und die BASF ihr erstes Patent auf ein Blau, das aber dem König nie blau genug war…
Bergfahrt der Kreuzigungsgruppe
Am 5. August 1875 begann der Transport der Kreuzigungsgruppe von München nach Oberammergau. Das damals größte in Stein gemeißelte Monument der Welt musste den Ettaler Berg hinauf. Ein Abenteuer mit Straßenlokomotive und Pferdestärken, bei dem zwei Menschen zu Tode kamen. Vom Hergang des Unglücks gibt’s drei Versionen…
Halbammerhütte
Im nördlichen Ammergebirge – im Tal der Halbammer beim „Wilden Jäger“ – befand sich einst ein Königshaus Ludwigs II. Heute steht auf den Fundamenten der königlichen Hütte die „Hubertuskapelle“. Wer durch die wildromantische Halbammerschlucht dorthin wandert, passiert die „Ewigkeitsbrücke“, wo ein Marterl an ein tragisches Unglück erinnert: 1885 kam hier der Kurier Leonhard Gindhard in Ausübung seiner Dienste für den König ums Leben.
Bergresidenzen
Zwölf Bergresidenzen im Gebirge zwischen Lech und Isar suchte König Ludwig II. regelmäßig auf. Es waren bescheidene Berghütten, deren Abgeschiedenheit er liebte. Er begeisterte sich für die Schönheit der Alpen und fand die ersehnte Ruhe. Wie verbrachte er die Zeit in den abgeschiedenen Berghütten? Warum entzog er sich dem Hof in München und den Repräsentationsaufgaben als Monarch?
Schloss Linderhof
Max II. besaß im Graswangtal zu Jagdzwecken ein Königshäuschen. Dort ließ Ludwig II. Schloss Linderhof errichten, zu Ehren der französischen Bourbonenkönige. Für ein „zweites Versailles“ war nicht genug Platz. Dafür entstand eine königliche Villa umgeben von Schlosspark, Wasserspielen und Parkbauten…










